
Weißwein; trocken;
Farbe: Zitronengelb
Aromen: Intensive Noten von Pfirsichsirup und Ananas
Geschmack: Seidig, fett, voluminös, Zitrusfrüchte
Herstellung: Separate manuelle Lese der einzelnen Rebsorten zum optimalen Reifezeitpunkt Anfang September; separate Vinifizierung der einzelnen Rebsorten; sechs-stündige Kaltmazeration; schonende Gewinnung des Mostes durch sanfte Pressung und Trennung von Sedimenten durch die Schwerkraft über 48 Stunden; erste zwei-wöchige alkoholische Gärung in Edelstahltanks bei Temperaturen zwischen 14°C und 17°C; vier-monatige Fermentation der vermählten Weine in Edelstahltanks bei 12°C auf eigenen Hefen; Klärung des Weines durch Schwerkraft vier Wochen vor der Flaschenabfüllung limitierte Auflage von 20.000 abgefüllten Flaschen
| Hersteller | El Grillo y la Luna, S.L.; Carretera de Berbegal · A-1226 Km. 2,5 22300 Barbastro; Spanien |
| Jahrgang | 2025 |
| Rebsorte | Chardonnay •Gewrztraminer |
| Region | Somontano |
| Ausbau | Sobre Lias |
| Alkohol | 14.0 % vol. |
| Allergene | Enthält Sulfite |
Durchschnittliche Nährwerte je 100 ml
| Energie | 289 kJ / 69.0 kcal |
| Fett | 0.0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0.0 g |
| davon einfach ungesättigte Fettsäuren | 0.0 g |
| davon mehrfach ungesättigte Fettsäuren | 0.0 g |
| Kohlenhydrate | 0.9 g |
| davon Zucker | 0.2 g |
| Ballaststoffe | 0.0 g |
| Eiweiß | 0.2 g |
| Salz | 0.0 g |

El Grillo y la Luna
El Grillo y la Luna – eine Perle in Aragón
El Grillo y la Luna gehört zu unseren absoluten Lieblings-Bodegas. Der Grund ist ein Motto, das hier wirklich gelebt wird: „Lo bueno se hace esperar“, also „Gut Ding will Weile haben“.
2007 gründete eine Familie die Bodega in Barbastro, im Herzen der D.O. Somontano am Fuß der Pyrenäen. Sie gehört zu den kleinsten Weingütern der Region. Rund 53 Hektar eigene Reben liegen auf kalkhaltigen Böden mit Gips und Ton in Artasona, Salas Bajas, Bespén und direkt um Barbastro. Geerntet wird ausschließlich von Hand, früh am Morgen und in kleine Kisten. Die Bodega liest oft als letzte der ganzen D.O., denn die Trauben bekommen die Zeit, die sie brauchen.
Diese Geduld prägt auch den Keller. Ein festes Ausbauschema gibt es nicht. Die Topweine reifen in großen französischen Holzfudern und Bordeaux-Barriques und kommen erst auf den Markt, wenn sie bereit sind. Der Fokus liegt dabei auf Eleganz statt Schwere. Wir sind immer wieder erstaunt, wie zugänglich die großen Weine sind und wie vielschichtig sie trotzdem bleiben. Die Einstiegslinie 12 Lunas ist bewusst anders: saftig, jung und ganz von der Frucht getragen.
In den Toplagen für Canto del Grillo „Cri Cri“ und Grillo wird nur mit dem Pferd gearbeitet, damit der Boden nicht verdichtet. Überhaupt geht man hier sehr behutsam mit der Natur um. Eine biodynamische Idee ist klar zu erkennen, was schon der Name verrät: Die Grillen stehen für das Leben im Weinberg, die zwölf Monde für den Mondzyklus. Auf eine Zertifizierung legt die Bodega keinen Wert. Sie macht die Dinge, weil sie sie für richtig hält, um den bestmöglichen Wein zu erzeugen, und nicht, um damit zu werben. Eine Einstellung, die wir nur begrüßen können.
Ein Besuch lohnt sich immer. Die Bodega ist kein Prachtbau, sondern ein funktionaler, kubischer Bau aus oxidiertem Stahl mitten in den Reben. Warum auch mehr, wenn die Pyrenäen im Hintergrund die schönste Kulisse liefern? Hier dreht sich alles um eine Sache: den bestmöglichen Wein.